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Ein Berg mit viel Geschichte!

Ein kleiner Auszug :

Der Oberleiserberg stellt ein leicht nach dem Westen geneigtes Plateau in Form eines Ovals mit einer Fläche von ca. 6,5 ha dar.
Am Fuße des Berges entspringen zahlreiche Gewässer.
Zum Beispiel die Zaya, die bei Drösing in die March mündet.
Am Ende der mittleren Jungsteinzeit ca. 4000 v.Chr.
suchten die ersten Siedler das Plateau auf.
Auf Grund von Funden und Ausgrabungen, hat man festgestellt, dass die Siedlung am Ende der frühen Bronzezeit aus nicht bekannten Gründen wieder verlassen wurde.
Nach der Siedlungseinöde von ca. 400 Jahren wird die Hochfläche in der Urnenfeldzeit wieder bewohnt um im 8. Jh. v. Chr. wieder von den Siedlern verlassen zu werden.
Im Jahre 15 v. Chr. wurde das um 170 v. Chr. gegründete Regnum Noricum im Ostalpenraum, zu dem dem das keltische Zentrum am Oberleiserberg nach dem Münzfunden rege Handelsbeziehungen unterhielt, durch die Römer annektiert und als römische Provinz Noricum in das röm. Imperium eingeliedert.
In der zweiten Hälfte des 3. Jahrhunder vorchristlicher Zeit, wird der Oberleiserberg von keltischen Siedlern aufgesucht.
Der Oberleiserberg war zu dieser Zeit, Handelsplatz und Produktionsstätte.
Seit dem 5.Jh v.Chr. gehörte der gesamte mittlere Donauraum zur Latenekultur, als deren Träger die historischen Kelten galten.


Ausgrabungen am Oberleiser Berg